Über den Film: Der magische Gürtel
Der 31. März 1917.Die Kriegsmächte unternehmen jede Anstrengung, um die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu lenken. Das U-Boot U 35, Aushängeschild der deutschen Marine, läuft aus der Unterwasserbasis von Kotor aus (im damaligen Montenegro). Sein Ziel: Feindfahrten im Mittelmeer und Atlantik. Mit einer Kamera an Bord hält der Kommandant sein zerstörerisches Werk für die Ewigkeit fest.
In den darauf folgenden 36 Tagen, versenkt das U 35 dreiundzwanzig feindliche und neutrale Gebäude. Zehn von diesen Angriffen werden auf Zelluloid festgehalten. Entsprechend der damals herrschenden allgemeinen Vorstellung von U-Boot Angriffen, werden die feindlichen Gebäude manchmal ohne Vorwarnung bombardiert. In der Regel gehen diesen Angriffen aber Warnschüsse oder Artilleriekämpfe an der Oberfläche voraus. So können die Seemänner noch rechtzeitig in ihr Rettungsboot springen, ihr Kapitän wird jedoch oftmals in Gefangenschaft genommen. Eine Kanonenkugel oder ein Torpedo reichen aus, um die Kreuzer zu versenken.
Zwischen zwei Angriffen kehrt der Alltag an Bord wieder ein. Diese Bilder sind ein wichtiges Dokument über den Handelskrieg, der während des Ersten Weltkriegs im Mittelmeer wütet. Der Unterseekrieg wird hier im Dienste der deutschen Propaganda idealisiert dargestellt.
Herkunft: Deutsch
Dauer: 44' 45"
Genre: Dokumentarfilm
Ton: vertonter Stummfilm
Auflage: gefärbt
Produzent: Bufa (Königliche Bild- und Film-Amt)
Komponist: Ian Lynn (in 2000)
Originalfassung: Deutsch
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