Über den Film: Jön az öcsém
Szene aus dem Familienleben: der Arbeiter liest die Zeitung, seine Frau flickt ein Kleidungsstück. Deutlich sichtbare Augenringe und die Haltung der Augenbrauen zeigen die Anspannung des Wartens. Ein paar Nahaufnahmen genügen und der Film kann beginnen. Die Einstellungen folgen übergangslos aufeinander. Ein Gedicht rechtfertigt die Ellipsen.
Mit dieser einfachen Fabel werden ein paar Gemälde zu Ehren der Diktatur des Proletariats gemalt. Dem Helden widerfährt ein Schicksal, das dem des ungarischen Kommunistenführers Béla Kun erstaunlich ähnelt. Dieser Film ist eine wahre Hymne an das Proletariat. Er beweihräuchert den triumphierenden Sozialismus, der das junge Ungarn zwischen März und August 1919 überwältigt.
Herkunft: Ungarisch
Schauspieler: Ferkó Szécsi, József Kürthy, Ilonka Kovįcs
Dauer: 11' 21"
Genre: Fiktion
Ton: vertonter Stummfilm
Auflage: gefärbt
Komponist: Marc Perrone (2008)
Originalfassung: Ungarisch
Magyar Nemzeti Filmarchķvum











