Über den Film: Die Brücke

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Die Brücke

Jahr: 1956

Eine junge Frau mit unruhigem Blick überquert eine Brücke, schließlich irrt sie in den leeren Straßen einer toten Stadt umher. Nach und nach stößt sie auf ihrem Weg auf die Realität der Industrialisierung. Die Maschine hat den Platz des Menschen übernommen. Beton und Glas haben das Lachen und das Weinen erstickt. Es kommt noch schlimmer, als sie ein Museum betritt: Die Gemälde sind verschwunden, außer einem einzigen, das scheinbar sie selbst abbildet. Die Kunst existiert nicht mehr. Sie selbst geht so weit, nackt Modell zu stehen für einen Maler, den es auch nicht mehr gibt.
Als sie von Neuem die Brücke überquert, scheint sie plötzlich dieser Leere zu entkommen, um dorthin zu gelangen, was vielleicht die Welt der Menschen sein könnte.

Regisseur: Haro SENFT
Herkunft: Deutsch
Schauspieler: Maya Maïsch-Merlin
Dauer: 14' 39"
Genre: Fiktion
Ton: Ton
Auflage: schwarz-weiß
Produzent: Unda Film
Komponist: Siegfried Franz
Originalfassung: Deutsch

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