Libretto: Galicka Svadba


(Hochzeit in Galichnik)
Produktionsjahr: 1955

Mit Galicka Svadba, mischt sich Aco Petrovski in die Vorbereitungen einer traditionellen Hochzeit ein.

 

Aco Petrovski (1923 – 2001) lässt in Galicka Svabda den ganzen Umfang seines Könnens einfließen. Der Filmemacher gibt ganz getreu die Realität wieder und pflegt dabei doch eine Art Ästhetik der Lyrik, die sich durch sein gesamtes Werk zieht (siehe auch Derwische). Der Film strömt eine tiefe Nostalgie aus, die so ähnlich wie Rita i Zvuk von Tracje Popov eine Welt der Poesie und Ästhetik schafft.

 

Nach dem 2. Weltkrieg wird Vardar-Mazedonien zu einer Teilrepublik der neuen Föderativen Volksrepublik Jugoslawien. Obwohl unter kommunistischer Kontrolle, kann das jedoch autonome Regime des Jugoslawischen Mazedoniens zum ersten Mal in seiner Geschichte seine mazedonische Identität pflegen. Zumal es auch ägäische Völker Mazedoniens aufnimmt, die nach dem Bürgerkrieg zwischen 1945 und 1948 aus Griechenland geflüchtet sind.

 

Petrovski ist mit Popov einer der Meister des mazedonischen Films der Nachkriegszeit. 1952 beteiligt er sich zusammen mit „Vardar Film“ an der Gründung des Nationalen Filmarchivs. Nach einigen Jahren beim Fernsehen von Skopje und eines kurzen Kapitels als Produzent bei der Arbeitergemeinschaft der Filmkunst, kehrt er zu „Vardar Films“ zurück. Seine Karriere hat die Geschichte des mazedonischen Films geprägt, denn er war immer sehr daran bedacht, das geistige Erbe seines Volkes auf Zelluloid festzuhalten.

 

Die Sammlung



Sehenswertes... droite gauche

Über den Film Galicka Svadba - Europa Film Treasures 1955 - Mazedonisch
Über den Film Programme Nadar - Europa Film Treasures 1896 - Französisch
Über den Film Les Bulles de savon vivantes - Europa Film Treasures 1906 - Französisch
Über den Film Schutzmannlied aus Donnerwetter-Tadellos! - Europa Film Treasures 1908 - Deutsch
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