Libretto: Mode de Paris


(Pariser Mode)
Produktionsjahr: 1926

Dieser Dokumentarfilm aus dem Jahre 1926 wurde von einer holländischen Filmgesellschaft produziert, der Unie Filmrevue und ist ein wahrhaftiges Plädoyer für die Mode der verrückten zwanziger Jahre.
Für die große Leinwand bestimmt, im Rahmen der Wochenschauen, bietet dieser Film farbenfrohe Einblicke in die Evolution der Sitten in diesem prägenden Jahrzehnt.

 

Zum Kriegsende werden sich die Frauen allmählich ihrer neuen Rolle in der Gesellschaft bewusst. Sie realisieren, dass sie nicht nur Mutter, Ehefrau oder Arbeiterin sind, sondern, dass sie sich auch Freizeit zugestehen und sich vor allem einige Freuden gönnen dürfen.

 

Die Mode, vor allem in den Hauptstädten wie Paris, nimmt in jenen Zeiten eine größere Rolle ein und wird zur Antriebskraft des Feminismus. Die jungen Frauen genießen es geradezu, schöne Kleider zu tragen, mit Farbe und Stoffen zu spielen, die Feder für jede Garderobe als unverzichtbar zu erklären. Sie zucken nicht mit der Wimper, wenn sie Korsette und unförmige, zu lange Kleider in den Schrank verbannen, um sich ein wenig Glamour und Verrücktheit zu gönnen.

 

Die großen Modemacher dieser Zeit werden zu echten Stars erhoben. Ihre Namen werden von da an mit einem bestimmten Stil in Verbindung gebracht. Das wird in diesem Dokumentarfilm deutlich, wenn zahlreiche Schilder / Zwischentitel benutzt werden auf denen die bekannten Namen erscheinen. Die Frauen präsentieren ihre Garderobe auf dem Laufsteg, stolz für die Zeit eines Kurzfilms, die Rolle der Muse der Haute Couture einzunehmen.

Die Sammlung



Sehenswertes... droite gauche

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