Die Erfindung des Farbkinos
Einleitung
![]() Werksausgang, 1895 Am 28. Dezember 1895 findet im Grand Café in Paris die erste öffentliche Filmvorführung mit dem Cinématographe der Gebrüder Lumière statt. Der ersten Überraschung angesichts dieser Premiere folgen schon bald intensive Bemühungen, die graustufigen, stummen Bilder mit Farbe und Ton zu versehen. Damit nimmt jene beeindruckende und erfindungsreiche wissenschaftliche Erfolgsgeschichte ihren Anfang, an deren Ende der farbige Tonfilm steht, wie wir ihn heute kennen. |
Es gab grundsätzlich zwei Möglichkeiten, Farbe in die Filme zu bringen: einerseits die Verwendung einer Technik, die den Projektionsschauspielen der „bewegten Bilder“ und „Magischen Laternen“ entstammte (die Kolorierung), andererseits die wissenschaftliche Methode, die zum eigentlichen Farbkino führen sollte (Die Erfindung der „natürlichen Farbe“).
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