Schnitt

Mit dem Schnitt werden die Einstellungen in Beziehung zueinander gesetzt, so wie auch die Bildspur zur Tonspur. So entsteht die Kontinuität einer Filmvorführung oder der Geschichte des Films.
Auf der Bildspur werden die einzelnen Einstellungen mithilfe von Übergängen aneinandergereiht. Bestimmte Arten des Schnitts haben besondere Funktionen. Die Alternierende Montage (zwei Aktionen werden abwechselnd gezeigt) schafft den Eindruck der Gleichzeitigkeit (zum Beispiel bei einer Verfolgungsjagd). Man spricht von der Parallelmontage, wenn die Einstellungen sich abwechseln, ohne dass es zwischen ihnen einen räumlichen oder zeitlichen Zusammenhang gibt.
Zwischen Ton- und Bildspur gibt es sehr komplizierte Verbindungen (siehe auch Stimme).  Ton und Bild können synchron sein oder – im Gegensatz dazu –  gegeneinander versetzt: Der Ton kann schon vor demjenigen Bild beginnen, dem er eigentlich entspricht, oder danach weiterlaufen (Überlappung). Der Ton illustriert, ergänzt oder widerspricht dem Bild, und manchmal sogar gibt es gar keine erkennbare Beziehung zu ihm.
Siehe auch Sequenz.
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